Verwendet werden kann grundsätzlich jede Art von Biomasse. Im Unterschied zu anderen Nutzungen von Biomasse ist die Verwendbarkeit nicht auf Pflanzenmasse niedriger Feuchtegehalte beschränkt, deren klimaschützende Wirkung durch erforderliche Trocknungsmaßnahmen reduziert wird, sondern es wird sogar Wasser hinzugegeben. So können auch bisher kaum nutzbare Pflanzenmaterialien wie Aufwuchs aus der Landschaftspflege, Gehölzschnitt aus Straßenbegleitgrün, Material aus Grüngut-Sammelstellen, Rasenschnitt usw. sinnvoll genutzt werden. Das in der Biomasse gebundene CO2 wird zu einem gegenüber ähnlichen Verfahren weit höheren Anteil in stabile Kohlenstoffverbindungen überführt ohne infolge mikrobieller Umsetzung zusätzliches CO2 und Methan zu produzieren.

Insgesamt ist jegliches organische Material nutzbar: eigens angebaute Energiepflanzen, Reste landwirtschaftlicher Produktion (z.B. Stroh), das Endsubstrat aus Biogasanlagen, Treber aus dem Brauereigewerbe, Bioabfälle (grüne Tonne, Großküchen), Klärschlamm und Rohschlamm aus der Abwasserreinigung, Gülle, Viehdung.

   
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